Osteobiodynamic®
Was ist die Osteobiodynamic® (OBD)
Die OBD hat sich aus der Dynamischen Wirbelsäulentherapie nach Popp® entwickelt. Die Namensänderung wurde 2016 umgesetzt.
Die OBD ist eine sanfte, manuelle Technik zum Ausgleich der Statik der Wirbelsäule und des Beckens. Zudem werden Schlüsselregionen der Extremitäten und des Fasziensystems behandelt. Neuere Studien belegen, dass ein Großteil der Beschwerden am Bewegungsapparat faszial bedingt sind.
Die OBD ist keine Chiropraktik, sondern die Korrektur erfolgt über gezielte Muskelzüge einer dynamischen Bewegung, die vom Behandler angeleitet, unterstützt und vom Patienten ausgeführt wird. Die Korrektur ist also keine passive Manipulation, sondern wird vom Patienten aktiv durchgeführt.
Wie wirkt die OBD?
Oftmals haben Statikverschiebungen im Körper einfache Ursachen, z.B. einseitige Belastung, Überlastung und damit einhergehende Verspannungen. Das heißt unphysiologische Muskelarbeit führt zu Dysbalancen, angeleitete physiologische Muskelarbeit kann diese Dysbalancen wieder ausgleichen. Dies macht die OBD zu einer sanften Methode, die einfach und effektiv ist. Mit der OBD lassen sich sämtliche Erkrankungen an der Wirbelsäule behandeln. Die einhergehende Statikverbesserung wirkt sich aber auch positiv auf sämtliche andere Gelenke, die bei Bedarf zusätzlich mobilisiert werden, so dass auch gute Erfolge, z.B. bei Knie-oder Hüftgelenksarthrosen, erzielt werden können. Aus der praktischen Erfahrung ist die Erkenntnis bestätigt, dass vielerlei chronische Erkrankungen ihre Ursache in Wirbelkörperverschiebungen haben können, z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien, Parästhesien, Asthma, Bronchitis, Magen- Darmbeschwerden u.v.a. Auch hier können durch die Korrektur der Wirbelkörperverschiebungen Verbesserungen erzielt werden.
Für wen eignet sich die Behandlung mit der OBD?
Es gibt keine körperlichen Mindestvoraussetzungen für die Behandlung, d.h. jeder ist behandelbar. Effektiv ist die OBD bei Beschwerden und Erkrankungen der Wirbelsäule und des gesamten Bewegungsapparates, da die Optimierung der Statik des Körpers eine Grundvoraussetzung für eine gleichmäßigere Gelenkbelastung ist. Über die segmentale Verknüpfung kann man auch auf chronische Erkrankungen von Organen Einfluss nehmen.